Mittwoch, 22. September 2010

Kann mir das mal jemand erklären?


Medien sind nie objektiv. Das ist mir klar. Aber es gibt Sachverhalte, die kaum "Missverständnisse" zulassen. In diesem Artikel (lies hier) steht Folgendes: "Weil sie im islamischen Fastenmonat Ramadan tagsüber Wasser tranken, müssen zwei Christen aus Nordalgerien sich vor Gericht verantworten. Das Oberhaupt der protestantischen Kirche bezeichnete die Vorwürfe als lächerlich - den beiden Angeklagten drohen bis zu drei Jahre Haft."
Was ist da los? Westliche Islamophobie-Attacke? Mal wieder Panikmache? Versteht da jemand kein arabisch und hat die Beiden deswegen angeklagt? Ich verstehe es nicht.
Das mag eine Lappalie sein. Aber mich erinnert es einmal wieder daran, wie wichtig es, darauf hinzuweisen, wieviele verfolgte Christen es auf der Welt gibt (lies hier), von denen man in den großen Medien nicht liest.
Interessantes Video zum Thema mit einer Meinung, die in der heutigen Gesellschaft nicht besondes populär ist: Interview mit Nassim Ben Iman
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Dienstag, 7. September 2010

DANKE! Für Freunde...

...die einem 100 Euro leihen, weil man....*räusper*...siehe vorhergegangener Eintrag.
...aus der Ferne, die einem Abendessen mit selbstgepflücktem Bärlauchpesto kochen.
...die aus der alten Heimat teuer auf meinem Handy anrufen, nur um mal wieder zu quatschen.
...die spontan Zeit haben, wenn ich babyfrei habe und mit mir schlechte Kinofilme schauen.
...die uns ihr Internet leihen, damit ich sowas überhaupt schreiben kann.
...die damit drohen, nie wieder zu kommen, wenn man auf die Idee kommt, ihnen noch einmal etwas für ihre Babysitter-Dienste zu geben
....die Schokolade mitbringen.
...die sich einfach mal so melden und spazierengehen möchten.
...die Schokoladenkuchen backen und mich vorkosten lassen - und mir später noch ein großes Stück mitgeben.
...die lange, liebe E-Mails schreiben und zum Brunch einladen.
...die einen sonnigen Samstag damit verbringen unsere alte Wohnung zu putzen
....die Möbel tragen - viele, schwere, große, dicke Möbel.
...die die Hoffnung nicht aufgeben und mir eine Pflanze schenken.
...die uns Auflaufformen und Autos leihen.
...die über meine Witze lachen.

Was tät ich ohne Euch?
Traurig, mit einem kleinen Eis ohne Sahne in der Ecke sitzen und weinen.

Donnerstag, 2. September 2010

Sperrstunde

Oh Mann. Nie hätt ich gedacht, dass mir sowas passiert. Mir doch nicht! Wie im Schlaf habe ich die depperte PIN in den Bankomaten gehauen. Und das in letzter Zeit so häufig wie nie (Baby, Baby, Baby... ;-)). Von daher...nie! Und es geht doch. Faszinierend, wie einem eine Zahlenkombination, mit der man bereits seit Jahren per Du war, im unendlichen Kosmos der Gehirnzellen einfach flöten geht. Futsch isse!
Natürlich geht dem Ganzen eine kleine Geschichte voraus: Mein liebster Mann bat mich darum, ihm meine PIN zu verraten. Fatal! Denn die war falsch. Nenne nie eine PIN, die Du nicht zuvor selbst pantomimisch auf die Tastatur getippt hast! Tja. Zwei mal hat er's versucht, dann war's vorbei. Zu riskant wäre ein dritter Versuch gewesen, zu verwirrt ich. Zwei Tage später traute ich mich erneut bei H&M. Ein kleines Wunder - ich durfte diesmal erneut zwei mal probieren. Ende Gelände. In meinem Kopf Zahlensuppe, vor mir eine genervte Kassiererin, hinter mir wartende Mamas. Einzig gut gelaunt meine kleine Tochter, die derweil mit ihrem Plastikfrosch schäkerte.
Nun denn. Eine neue PIN ward bestellt und eine gleichsam peinliche Erkenntnis folgte: Wer hätte gedacht, dass man trotz vegessener PIN Geld abheben kann? Nämlich ganz Old-School am Schalter mit Unterschrift :)
Das erinnerte einen Freund an die Geschichte eines Mannes, der den ADAC rief, da sein Auto nicht auf den elektrischen Türöffner reagierte. Der ADAC-Mann gab ihm daraufhin den Tipp, es einmal mit dem herkömmlichen Schlüssel zu versuchen.
Au weia.